Kakaonibs

Kakaonibs

Da ich aufgrund des letzten Beitrags oft gefragt wurde, ob ich mit Kakao zu ungesundem Schokolade essen auffordern möchte – nein. Natürlich nicht. Entweder arbeitet ihr den Kakao pur in Eure Gerichte ein oder greift z.B. auf Alternativen wie Kakao Nibs zurück.

 

Kakaonibs werden aus Kakaobohnen, d.h. aus dem Rohkakao gewonnen. Die Kakaobohnen werden zuerst geschält und dann in kleine Stücke gebrochen. Anschließend lässt man sie trocknen. Durch Fermentierung und Trocknung behalten sie alle Vorteile von Rohkost. Sie entwickeln ein leckeres, herbes Aroma. Kakaonibs sind eine der ursprünglichsten Formen des Kakaos.

 

Schon früher zu Zeiten der Inkas wurde der Kakaobaum und dessen Bohnen als wertvoll erachtet. Die Samen wachsen direkt am Stamm des Kakaobaums. Früher wurde Kakao in Südamerika sogar als Zahlungsmittel eingesetzt und galt für viele Stämme als wertvoller da nützlicher als Gold. Den Spitznamen „Speise der Götter“ bekam er nicht ohne Grund, was im Weiteren näher erläutert wird.

 

Heute hört man viel über Superfoods und Raw Foods. Nahrungsmittel, welche diesen Gruppen zugeordnet werden, gelten als besonders gesund. Auch der Kakao und damit die Kakaonibs werden als Superfoods bzw. Raw Food angesehen. Sie sind nicht nur lecker, sondern enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe. So werden Zellen beispielsweise durch wichtige Antioxidantien geschützt. Zudem enthält Kakao viel Eisen und wertvolle ungesättigte Fettsäuren.