Stress

Stress bei Neurodermitis

Ja, in der heutigen Zeit reden alle über Stress und natürlich sind wir
uns dessen bewusst, dass wir Stress vermeiden sollten. Aber tun wir
dies auch? Jede Krankheit ist meines Erachtens eine Botschaft, ein
Warnsignal dorthin zu schauen wo man normaler Weise nicht hinschauen
würde. Es ist nicht leicht, so wie unsere Gesellschaft strukturiert
und aufgebaut ist, sich Zeit zu nehmen. Während eines Schubes zwingt
einen der Körper in die Knie. Mir ging es jedenfalls so, dass dann
überhaupt nichts mehr ging. Nun ist es wichtig bei einer Veränderung
und Umstrukturierung des Lebens Abbau von Stress miteinzubeziehen.

Ziel ist es, dass das Leben von allen Seiten so umgestellt wird, dass
der Körper weniger Belastungen ausgesetzt ist. Und zwar nicht erst
wenn es zu spät ist, sondern diese ‚Pausen‘ oder Stressfreien Zonen in
den Alltag miteinzubauen. Denn so wie ein Burn Out beispielsweise
schleichend kommt, beginnt auch der Körper durch ungesunde Ernährung,
Stress, Alkohol und Zigaretten stetig zu übersäuern. Eine
Neurodermitis ist nichts anderes, als ein Zeichen dafür, dass das Maß
voll ist. Und alles was man in sich hineingeschüttet hat, abzutragen
ist bekanntlich schwieriger als dem Vorzubeugen.

Ich würde jedoch zu Dingen raten, die bewusst ruhiger machen und bei
denen man sich ein Stück weit mit sich verbindet. Während unserer
täglichen Aufgaben ist es z.B. wichtig, richtig zu Atmen, das wird oft
unterschätzt. Unter Stress atmet man zwar in der Regel mehr, jedoch
auch flacher. Durch die Atmung werden Säuren aus dem Körper
transportiert, so z.B. Kohlendioxid. Unter Stress werden außerdem
vermehrt Stresshormone ausgeschüttet wie z.B. Adrenalin, wodurch der
Körper ebenfalls übersäuert. Also- denkt daran Euch bewusste Auszeiten
in Eure Woche einzubauen! Gute Erholung.